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		<title>www.wirtschaftsspiegel-thueringen.com: Aktuelle Nachrichten aus Thüringen</title>
		<link>http://www.wirtschaftsspiegel-thueringen.com/</link>
		<description>Beschreibung</description>
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			<title>www.wirtschaftsspiegel-thueringen.com: Aktuelle Nachrichten aus Thüringen</title>
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		<lastBuildDate>Fri, 03 Sep 2010 15:17:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Professor Ludger Wessjohann</title>
			<link>http://www.wirtschaftsspiegel-thueringen.com/startseite/aktuell-einzelansicht/article/professor-ludger-wessjohann.html</link>
			<description>Seit dem 1. August 2010 ist Professor Ludger Wessjohann neuer Geschäfts- führender Direktor des Leibniz-Institutes für Pflanzenbiochemie (IPB) und tritt damit die Nachfolge von Professor Dieter Strack an. 1961 geboren, studierte Wessjohann Chemie an den Universitäten Southampton, Oslo und Hamburg, wo er auch seine Promotion ablegte. Seit November 2000 leitet Ludger Wessjohann die Abteilung Natur- und Wirkstoffchemie am IPB sowie den Lehrstuhl für Naturstoffchemie an der Martin-Luther-Universität. Zudem ist der gebürtige Meller (in Niedersachsen) Gründungs- und Kuratoriumsmitglied des Halle Institute of Science and Technology (HIST),  Firmenmitbegründer, national sowie international als Gutachter tätig, Autor und Coautor von über 180 wissenschaftlichen Fachartikeln sowie Inhaber und Initiator von über 15 Patenten und Patentanmeldungen.(mü)</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;">Seit dem 1. August 2010 ist Professor Ludger Wessjohann neuer Geschäfts- führender Direktor des Leibniz-Institutes für Pflanzenbiochemie (IPB) und tritt damit die Nachfolge von Professor Dieter Strack an. 1961 geboren, studierte Wessjohann Chemie an den Universitäten Southampton, Oslo und Hamburg, wo er auch seine Promotion ablegte. Seit November 2000 leitet Ludger Wessjohann die Abteilung Natur- und Wirkstoffchemie am IPB sowie den Lehrstuhl für Naturstoffchemie an der Martin-Luther-Universität. Zudem ist der gebürtige Meller (in Niedersachsen) Gründungs- und Kuratoriumsmitglied des <i>Halle Institute of Science and Technology (HIST), </i>&nbsp;Firmenmitbegründer, national sowie international als Gutachter tätig, Autor und Coautor von über 180 wissenschaftlichen Fachartikeln sowie Inhaber und Initiator von über 15 Patenten und Patentanmeldungen.(mü)</p>]]></content:encoded>
			<category>Personalien</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 15:17:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Jeden Tag ein besserer Konsument werden“</title>
			<link>http://www.wirtschaftsspiegel-thueringen.com/startseite/aktuell-einzelansicht/article/jeden-tag-ein-besserer-konsument-werden.html</link>
			<description>Zum Start der bundesweiten Fairtrade-Kampagne in Berlin, für die der Star-Fotograf und Fotojournalist Jim Rakete Prominente in Szene gesetzt hat, hat jetzt  Nordhausens  Oberbürgermeisterin Barbara Rinke ein Banner mit dem Titel „Unsere Stadt ist Fairtrade-Town“ auf das Nordhäuser Fairtrade Plakat in der Halleschen Straße geheftet. Motiv des Plakats ist der Schauspieler Hannes Jaenicke. 
Neben Städten wie Dortmund, Trier und Wolfsburg hat die Stadt Nordhausen damit am Auftakt der bundesweiten Aktion teilgenommen. Diese Kampagne soll Konsumenten u.a. aufrufen, Produkte mit dem Fairtrade-Siegel zu kaufen, da diese die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Kleinbauern und Arbeitern in Asien, Afrika und Lateinamerika hilft zu verbessern und den Umweltschutz fördert. Die Stadt Nordhausen ist seit dem 5. Juni 2010 offiziell „Fairtrade“-Stadt.  (em)</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;">Zum Start<b> </b>der bundesweiten Fairtrade-Kampagne in Berlin, für die der Star-Fotograf und Fotojournalist Jim Rakete Prominente in Szene gesetzt hat, hat jetzt&nbsp; Nordhausens&nbsp; Oberbürgermeisterin Barbara Rinke ein Banner mit dem Titel „Unsere Stadt ist Fairtrade-Town“ auf das Nordhäuser Fairtrade Plakat in der Halleschen Straße geheftet. Motiv des Plakats ist der Schauspieler Hannes Jaenicke. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Neben Städten wie Dortmund, Trier und Wolfsburg hat die Stadt Nordhausen damit am Auftakt der bundesweiten Aktion teilgenommen. Diese Kampagne soll Konsumenten u.a. aufrufen, Produkte mit dem Fairtrade-Siegel zu kaufen, da diese die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Kleinbauern und Arbeitern in Asien, Afrika und Lateinamerika hilft zu verbessern und den Umweltschutz fördert. Die Stadt Nordhausen ist seit dem 5. Juni 2010 offiziell „Fairtrade“-Stadt.&nbsp; (em)</p>]]></content:encoded>
			<category>Nordthüringen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 09:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Torsten Hetz </title>
			<link>http://www.wirtschaftsspiegel-thueringen.com/startseite/aktuell-einzelansicht/article/torsten-hetz.html</link>
			<description> Für den 30-jährigen Diplomverwaltungswirt aus Ludwigstadt begann vor kurzem ein neuer beruflicher Abschnitt im Landkreis Sonneberg. Bei der Suhler Arbeitsagentur übernahm er als Geschäftsstellenleiter für Sonneberg und Neuhaus im Juli 2010 die Verantwortung von Dr. Herbert Nass, welcher  in den Ruhestand ging. 

</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;">„Ich bin mit der thüringisch fränkischen Rennsteigregion eng verbunden“, erklärt Hetz. Seit 2000 ist er in der Bundesagentur für Arbeit tätig. Sein BA-Studium hat er 2003 und später ein weiteres mit einem Masterstudiengang&nbsp; abgeschlossen. In seiner Arbeit als Vermittler und später als Teamleiter erwarb er Fachwissen und Praxisnähe für die neue Aufgabe. In seiner Freizeit ist der verheiratete Vater eines Kindes gern mit Mountainbike und Motorrad unterwegs und engagiert sich ehrenamtlich für Kinder und Jugendliche.</p>]]></content:encoded>
			<category>Personalien</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 15:05:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Familienangelegenheit</title>
			<link>http://www.wirtschaftsspiegel-thueringen.com/startseite/aktuell-einzelansicht/article/familienangelegenheit.html</link>
			<description> In Neuhaus hat der Begriff MITarbeiter Stellenwert - Fast 500.000 „Brenner“, mit Spezialbeschichtung veredelte Halogen- und Xenonleuchten für KfZ, verlassen jährlich die Glasbearbeitung + Beschichtung Neuhaus GmbH am Rennweg. Hergestellt von über 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die nicht nur wegen Lohn und Brot mit dem Unternehmen verbunden sind. 
</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;">Yvette Töpfer, Geschäftsführerin erklärt die besonderen Beziehungen im Hause: „Wir arbeiten sehr eng mit unseren Mitarbeitern zusammen. In Workshops und durch ein enges Vertrauen optimieren wir interne Abläufe. Trotz der üblichen 3-Schicht wird nach Möglichkeiten gesucht, junge Mütter bevorzugt in eine Tagesschichtzeit zu nehmen.“ &nbsp; &nbsp; </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Petra Schübel, Beauftragte für Chancengleichheit bei der Suhler Arbeitsagentur bestätigt die Wirksamkeit dieser Maßnahmen. „In Zeiten einer günstigen Arbeitsmarktlage entscheiden Arbeitskräfte nicht nur nach dem Einkommen. Kurze Anfahrtswege, flexible Arbeitszeiten, gesicherte Kinderbetreuung oder ein Telearbeitsplatz&nbsp; zu Hause werden immer gewichtiger. Unternehmen, die derlei Boni ihren Mitarbeitern geben haben klare Vorteile.“ &nbsp; &nbsp; &nbsp; </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Auch bei Eintritt einer Pflegebedürftigkeit wird durch Schichtanpassung geholfen. Für die Arbeit im Verwaltungsbereich werden Lösungen für Telearbeitsplätze geschaffen. &nbsp; Petra Schübel bringt es auf den Punkt: „Zeigen Sie Ihren Mitarbeitern gegenüber Verständnis, sensibilisieren Sie Ihre Führungskräfte. Sind Arbeitsort oder Arbeitszeit der betroffenen Mitarbeiter flexibilisierbar?&nbsp; Dann sichern Sie sich durch ein Entgegenkommen ihre alten und zukünftigen Fachkräfte!“ </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><b>Weiterführender Link:</b> </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="http://www.gbneuhaus.de/" target="_blank" >www.gbneuhaus.de</a></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Südthüringen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 14:38:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Südthüringer ohne Arbeit erstmals unter Bundesdurchschnitt</title>
			<link>http://www.wirtschaftsspiegel-thueringen.com/startseite/aktuell-einzelansicht/article/arbeitslosenzahl-in-suedthueringen-erstmals-unter-bundesdurchschnitt.html</link>
			<description>Thüringen weist mit jetzt 9,6 Prozent wie seit vielen Jahren schon die niedrigste Arbeitslosenquote der neuen Länder aus. In keinem deutschen Land ist die Arbeitslosenquote im Vergleich zum Vorjahr stärker gesunken als in Thüringen. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;">Das hat der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Michael Heym anlässlich der heute präsentierten Arbeitsmarktdaten für August 2010 hervorgehoben.&nbsp; Der Wirtschaftspolitiker verwies in diesem Zusammenhang auf den Thüringer Ausbildungsmarkt, an dem 2000 unbesetzte Lehrstellen noch 2000 unversorgten Bewerbern gegenüberstehen. „Es sollten alle darüber nachdenken, ob es wirklich der Traumberuf oder der perfekte Lehrstellenbewerber sein muss“, sagte Heym. Mit gutem Willen ließen sich schulische und soziale Defizite oft ausgleichen. Durch die individuelle Schulausgangsphase will die CDU-Fraktion nach seinen Worten dafür sorgen, dass die Zahl der nicht ausbildungsreifen Schulabgänger weiter sinkt. Der spürbare Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit gegenüber dem Vormonat und Vorjahr zeigt laut Heym, „dass die Luft am unteren Ende des Generationenbandes allmählich dünn wird. Es ist schon deshalb ein Gebot der Vernunft, auch den Über-55-Jährigen noch eine Chance zu geben.“ &nbsp; </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Auch Stephan Fauth, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Wirtschaft Thüringens (vwt) kommentierte die Zahlen positiv: &quot;&quot;Dass wir in Thüringen jetzt schon zum dritten Mal einen einstelligen Bereich für die Arbeitslosenquote erreichen konnten, ist eine sehr erfreuliche Tatsache. Das wird sich auch auf den Konsum auswirken und die wirtschaftliche Lage insgesamt stabilisieren.&quot; &nbsp; Vor allem für junge Arbeitslose gäbe es große Chancen, sich mit den entsprechenden Weiterbildungen und Qualifizierungen wieder in die Arbeitswelt zu integrieren. &quot;Viele Unternehmen suchen Mitarbeiter, auch wenn sie nicht sofort alle geforderten Qualifikationen mitbringen. Wichtig ist die Bereitschaft, sich einzubringen&quot;, ergänzt Fauth. &nbsp; </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Allen voran im Freistaat ranigert Südthüringen, 7,4 Prozent Arbeitslosigkeit erstmals unter dem Bundesdurchschnitt von 7,6 Prozent.&nbsp;Damit hat die Quote einen historischen Tiefstand erreicht, denn Südthüringen unterschritt als erste Agentur der neuen Bundesländer den Bundesdurchschnitt von 7,6 Prozent. 8.540 Männer und 8.805 Frauen aus der Region sind derzeit arbeitslos. Binnen eines Monates profitierten 161 Männer mehr als Frauen von der Entwicklung vor Ort. „Gastronomie, Bauhandwerk, Zeitarbeit und Transportgewerbe erreichen nun die Potentiale wie 2007 und 2008“, erklärt&nbsp;&nbsp; Wolfgang Gold, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit in Suhl. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Südthüringen</category>
			<category>sonstiges</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 13:21:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Feierliches Richtfest in den Schottenhöfen Erfurt </title>
			<link>http://www.wirtschaftsspiegel-thueringen.com/startseite/aktuell-einzelansicht/article/feierliches-richtfest-in-den-schottenhoefen-erfurt.html</link>
			<description>Nachdem im Mai die offizielle Grundsteinlegung der Erfurter Schottenhöfe erfolgte, wurde nur drei Monate später, am 6. August Richtfest gefeiert. Das Festzelt sollte eigentlich als Schattenspender dienen, doch es wurde zum begehrten Schutz vor Kühle und Nässe. Dennoch ließen sich der Bauherr und seine zahlreichen Gäste nicht davon abhalten, den letzten Nagel in die Dachkonstruktion einzuschlagen.

Nach fast 20 Jahren verschwindet nun der letzte große Schandfleck in der Erfurter Altstadt. Die Freude und Erleichterung waren Oberbürgermeister Andreas Bausewein sowie dem Beigeordneten für Bau und Verkehr, Ingo Mlejnek, deutlich anzusehen. Einstimmigkeit im Stadtrat sei eine Seltenheit. Doch bei diesem Projekt seien sich die Stadtratsmitglieder schnell einig gewesen, erklärte Erfurts Stadtoberhaupt in seiner Ansprache. Im gemeinsamen Planungswettbewerb mit der Stadt Erfurt konnten die Architekten Antje Osterwold und Matthias Schmidt aus Weimar mit einer konsequenten und innovativen Architektur überzeugen. Der 1. Preis bekam den Zuschlag für das Megaprojekt, das nun für 13 Millionen Euro umgesetzt wird.

Etliche Versuche gab es, die historische Stätte in der Schottenstraße im Herzen Erfurts zu sanieren. Doch erst mit dem jetzigen Bauträger, die Baugesellschaft an der Wachsenburg mbH aus Holzhausen bei Arnstadt, fand sich eine Lösung. Wichtig für die Landeshauptstadt: Das gesamte Ensemble wird rekonstruiert, Alt und Neu harmonisch miteinander verbunden. Pünktlich zum Jahresende sollen die ersten Wohnungen fertig sein. 

Auch der Präsident der IHK Erfurt, Nils Lund Chrestensen, richtete Grußworte an den Bauträger. &quot;Ein städtebaulicher Missstand wird beseitigt und die schöne historische Innenstadt saniert. Sie ist ein Hoffnungszeichen für die Menschen in der Region und damit ein Bekenntnis zum Standort Thüringen“. 

Das Projekt &quot;Schottenhöfe - Wohnen an der Krämerbrücke&quot; ist in drei Bauabschnitte gegliedert. Als erstes steht die Sanierung der alten Schmiede an, also des Klinkerhauses in der Schottenstraße, sowie des Eckobjektes zur Schottengasse. Zwischen den aufgepeppten alten Häusern werden neue, so genannte Stadtbausteine, entstehen. Den zweiten und dritten Bauabschnitt bilden Schottengasse und Gotthardtstraße. 
Das 3500 Quadratmeter umfassende Ensemble wird von drei Geschäftseinheiten und 70 Tiefgaragenplätzen vervollständigt. Die Wohnungen im ersten Komplex sind bereits verkauft, die beiden anderen zu mehr als 50 Prozent. Die Einweihung des gesamten Areals ist für Anfang 2012 geplant.(em) 

Hier geht es zur Bildergalerie»

Weiterführender Link:


www.schottenhoefe.de


</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;">Nachdem im Mai die offizielle Grundsteinlegung der Erfurter Schottenhöfe erfolgte, wurde nur drei Monate später, am 6. August Richtfest gefeiert. Das Festzelt sollte&nbsp;eigentlich als Schattenspender dienen, doch es wurde zum begehrten Schutz vor Kühle und Nässe. Dennoch ließen sich der Bauherr und seine zahlreichen Gäste nicht davon abhalten, den letzten Nagel in die Dachkonstruktion einzuschlagen.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Nach fast 20 Jahren verschwindet nun der letzte große Schandfleck in der Erfurter Altstadt. Die Freude und Erleichterung waren Oberbürgermeister Andreas Bausewein sowie dem Beigeordneten für Bau und Verkehr, Ingo Mlejnek, deutlich anzusehen. Einstimmigkeit im Stadtrat sei eine Seltenheit. Doch bei diesem Projekt seien sich&nbsp;die Stadtratsmitglieder schnell einig gewesen, erklärte Erfurts Stadtoberhaupt in seiner Ansprache. Im gemeinsamen Planungswettbewerb mit der Stadt Erfurt konnten die Architekten Antje Osterwold und Matthias Schmidt aus Weimar mit einer konsequenten und innovativen Architektur überzeugen. Der 1. Preis bekam den Zuschlag für das Megaprojekt, das nun für 13 Millionen Euro umgesetzt wird.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Etliche Versuche gab es, die historische Stätte in der Schottenstraße im Herzen Erfurts zu sanieren. Doch erst mit dem jetzigen Bauträger, die Baugesellschaft an der Wachsenburg mbH aus Holzhausen bei Arnstadt, fand sich eine Lösung. Wichtig für die Landeshauptstadt: Das gesamte Ensemble wird rekonstruiert, Alt und Neu harmonisch miteinander verbunden. Pünktlich zum Jahresende sollen die ersten Wohnungen fertig sein. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Auch der Präsident der IHK Erfurt, Nils Lund Chrestensen, richtete Grußworte an den Bauträger. &quot;Ein städtebaulicher Missstand wird beseitigt und die schöne historische Innenstadt saniert. Sie ist ein Hoffnungszeichen für die Menschen in der Region und damit ein Bekenntnis zum Standort Thüringen“. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Das Projekt &quot;Schottenhöfe - Wohnen an der Krämerbrücke&quot; ist in drei Bauabschnitte gegliedert. Als erstes steht die Sanierung der alten Schmiede an, also des Klinkerhauses in der Schottenstraße, sowie des Eckobjektes zur Schottengasse. Zwischen den aufgepeppten alten Häusern werden neue, so genannte Stadtbausteine,&nbsp;entstehen. Den zweiten und dritten Bauabschnitt bilden Schottengasse und Gotthardtstraße. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Das 3500 Quadratmeter umfassende Ensemble wird von drei Geschäftseinheiten und 70 Tiefgaragenplätzen vervollständigt. Die Wohnungen im ersten Komplex sind bereits verkauft, die beiden anderen zu mehr als 50 Prozent. Die Einweihung des gesamten Areals ist für Anfang 2012 geplant.(em) </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="startseite.html?no_cache=1#c238" title="Opens internal link in current window" target="page" class="internal-link" >Hier</a> geht es zur Bildergalerie<a href="startseite.html?no_cache=1" target="page" >»</a></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><b>Weiterführender Link:</b></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><b></b></p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="http://www.schottenhoefe.de/" target="_blank" >www.schottenhoefe.de</a></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Westthüringen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 13:13:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kredithürde erneut niedriger</title>
			<link>http://www.wirtschaftsspiegel-thueringen.com/startseite/aktuell-einzelansicht/article/kredithuerde-erneut-niedriger.html</link>
			<description>Die Kredithürde für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im August weiter gesunken, belegen die Ergebnisse des ifo Konjunkturtests im August 2010. In den bisherigen acht Monaten dieses Jahres hat die Kredithürde damit ununterbrochen von Monat
zu Monat abgenommen. 
</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;">Im August bewerten 29,5 Prozent&nbsp;der befragten Unternehmen die Kreditvergabe durch die Banken als restriktiv. Im Vergleich zum Juli ist die Kredithürde damit um 2,1 Prozentpunkte niedriger. Die Kreditvergabepraxis der Banken tritt als Risikofaktor für die Konjunktur in Deutschland zunehmend in den Hintergrund. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Die Kredithürde ist im verarbeitenden Gewerbe und im Handel gefallen. Dagegen hat sie sich im Bauhauptgewerbe leicht erhöht. Im verarbeitenden Gewerbe ist sie am deutlichsten für die großen Unternehmen gesunken. Von den großen Industriefirmen bewerten 32,0 Prozent&nbsp;der Befragungsteilnehmer die Kreditvergabepraxis der Banken als zurückhaltend. Das sind 4,7 Prozentpunkte weniger als im Vormonat. </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Bei den mittelgroßen Unternehmen hat der Anteil der „Restriktiv“-Antworten um 2,3 Prozentpunkte auf 27,7 Prozent abgenommen, und bei den kleinen Firmen ist er um 1,6 Prozentpunkte auf 28,9 Prozent&nbsp;gesunken. Die Handelsunternehmen bewerten den Zugang zu Bankkrediten ebenfalls seltener als schwierig. Die Kredithürde ist hier um 2,1 Prozentpunkte auf 26,4 Prozent&nbsp;gesunken. Dagegen ist sie im Bauhauptgewerbe leicht gestiegen. Mit der Marke von 38,6 Prozent&nbsp;liegt sie geringfügig – um 0,4 Prozentpunkte – höher als bisher. (em/bo)</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><b>weiterführender Link:</b></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><a href="http://www.ifo.de" target="_blank" >www.ifo.de</a></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>sonstiges</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 14:01:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Königsee Implantate investiert 300.000 Euro in Fachkräftenachwuchs</title>
			<link>http://www.wirtschaftsspiegel-thueringen.com/startseite/aktuell-einzelansicht/article/koenigsee-implantate-investiert-300000-euro-in-fachkraeftenachwuchs.html</link>
			<description>Aschau. Zahlreiche Gäste aus Wirtschaft und Politik trafen sich heute zur Eröffnung des neuen Ausbildungszentrums der Königsee Implantate GmbH. Nachdem im Zuge der Krise 2009 innerhalb weniger Tage das bisher von Königsee genutzte Ausbildungszentrum eines Partners auf unbestimmte Zeit geschlossen werden musste, entschied sich Geschäftsführer Frank Orschler zum Bau einer eigenen Lehrwerkstatt.
</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;"> „Wenn wir uns die Tageszeitungen und die Wirtschaftsnachrichten ansehen, dann ist immer vom Fachkräftemangel die Rede. Deshalb ist es wichtig, dass wir dieses Thema frühzeitig angehen, denn bis man eine neue Fachkraft ausgebildet hat, dauert es eben drei Jahre, und bis er richtig gut ist, dauert es fünf Jahre“, weiß Orschler. Deshalb setzte er auch bei der Wahl des Ausbildungspersonals auf Erfahrung. Der neue Ausbildungsleiter ist gleichzeitig auch der alte aus der Einrichtung der Partnerfirma. Nach seinen Maßgaben und Vorstellungen wurde das Ausbildungszentrum gestaltet und für die Ausbildung notwendige Maschinen und Geräte angeschafft.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Die neuen Räume bieten nun Platz für die gleichzeitige Ausbildung von zehn jungen Menschen. In erster Linie wird Königsee Implantate das Zentrum für die Qualifizierung des eigenen Nachwuchses nutzen; Derzeit bildet das Unternehmen sieben Azubis in den Berufen Zerspanungsmechaniker und Industriemechaniker aus. Aber auch andere Firmen der Umgebung sollen diese Möglichkeit nutzen. Darüber hinaus werden hier auch die IHK-Prüfungen in den Metallberufen aus der Region abgenommen.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht begrüßte das beispielhafte Engagement der Königsee Implantate GmbH und stellte heraus, dass in Zeiten des Fachkräftemangels Unternehmen auch selbst aktiv werden müssten, selbst wenn dafür keine Fördergelder bereit gestellt würden, wie auch in diesem Falle. „Ich bin überzeugt, dass der von Ihnen, Herr Orschler, eingeschlagene Weg der richtige ist, und auch beispielgebend für das, was an anderer Stelle auch getan werden kann, ja in Zukunft wird getan werden müssen“, sagte Lieberknecht in ihrer Rede anlässlich der Eröffnungsfeier.</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Neun Monate dauerte das Bauprojekt des neuen Ausbildungszentrums. Insgesamt 300.000 Euro investierte die Königsee Implantate GmbH für die zukünftige Ausbildung ihres Fachkräftenachwuchses. (rw)</p>]]></content:encoded>
			<category>sonstiges</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 15:15:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title> Neue Notarin im Saale-Holzland-Kreis</title>
			<link>http://www.wirtschaftsspiegel-thueringen.com/startseite/aktuell-einzelansicht/article/neue-notarin-im-saale-holzland-kreis.html</link>
			<description>Um  die rechtsuchende Bevölkerung im Saale-Holzland-Kreis auch weiterhin optimal mit  notariellen Dienstleistungen zu versorgen, hat sich Thüringens Justizminister Dr.  Poppenhäger für eine Wiederbesetzung der Notarstelle in Stadtroda entschieden. Am 24. August  überreichte er der neuen Notarin Anne Unger die sogenannte  Bestallungsurkunde. &quot;Mit Frau Unger haben wir eine junge, engagierte und  ausgezeichnete Juristin gewonnen, der es als Mutter von vier Kindern seit Jahren  hervorragend gelingt, Familie und ihre landesweite Tätigkeit als Notarassessorin  unter einen Hut zu bringen. Ich bin sicher, dass sich Frau Unger aufgrund ihrer  Reputation persönlich und fachlich schnell in ihr Notariat einfinden wird und so  für die Bürgerinnen und Bürger ein nahtloser Übergang gewährleistet ist“, freut sich der Minister anlässlich der Amtseinführung von Unger. 

Die 1974 in Sachsen-Anhalt geborene Unger trat bereits  2003 in den Notarassessorendienst des Freistaates Thüringen  ein. Während ihrer Assessorenzeit war die studierte Juristin thüringenweit als Vertreterin von  Notaren tätig. Darüber hinaus hat sie bereits 2007 für zehn Monate  selbständig das Notariat in Eisenberg verwaltet. (em/kö)  



</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;">Um  die rechtsuchende Bevölkerung im Saale-Holzland-Kreis auch weiterhin optimal mit  notariellen Dienstleistungen zu versorgen, hat sich Thüringens Justizminister Dr.  Poppenhäger für eine Wiederbesetzung der Notarstelle in Stadtroda entschieden.&nbsp;Am 24. August  überreichte er der neuen Notarin Anne Unger die sogenannte  Bestallungsurkunde. &quot;Mit Frau Unger haben wir eine junge, engagierte und  ausgezeichnete Juristin gewonnen, der es als Mutter von vier Kindern seit Jahren  hervorragend gelingt, Familie und ihre landesweite Tätigkeit als Notarassessorin  unter einen Hut zu bringen. Ich bin sicher, dass sich Frau Unger aufgrund ihrer  Reputation persönlich und fachlich schnell in ihr Notariat einfinden wird und so  für die Bürgerinnen und Bürger ein nahtloser Übergang gewährleistet ist“, freut sich der Minister anlässlich der Amtseinführung von Unger.&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">Die 1974 in Sachsen-Anhalt&nbsp;geborene Unger trat bereits  2003 in den Notarassessorendienst des Freistaates Thüringen  ein. Während ihrer Assessorenzeit war die studierte Juristin thüringenweit als Vertreterin von  Notaren tätig. Darüber hinaus hat sie bereits 2007 für zehn Monate  selbständig das Notariat in Eisenberg verwaltet. (em/kö)&nbsp; </p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;"><b><br /></b></p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>
<p style="margin:0 0 0 0;">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Ostthüringen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 13:01:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Wir erkennen kein Konzept“</title>
			<link>http://www.wirtschaftsspiegel-thueringen.com/startseite/aktuell-einzelansicht/article/wir-erkennen-kein-konzept.html</link>
			<description>Am 24. August trafen sich Matthias Grafe, Dr. Michael Mertin und Michael Militzer, um konkrete Forderungen an die Thüringer Landesregierung zu stellen. Weniger als Unternehmer, und schon gar nicht politisch ambitioniert zeigten sie als Thüringer auf, wo sie die Probleme der Zukunft sehen. Grafe, als Geschäftsführer der GRAFE Advanced Polymers GmbH, Mertin als Vorstand der Jenoptik AG und Militzer als Vorstandsvorsitzender der Mitec Automotive AG sind Kenner der Lage in Thüringen und sorgen sich um die Zukunft des Landes.
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 0 0;">Nach einer Veröffentlichung des Landesamtes für Statistik wird die Einwohnerzahl in Thüringen in den nächsten 20 Jahren um 20 Prozent abnehmen von 2,2 auf 1,8 Millionen. Es werden vorrangig nicht die Rentner sein, die Thüringen verlassen, sondern viel mehr diejenigen, die den Wirtschaftsstandort aufrecht halten und Steuern zahlen. In den kommenden Jahren sinken die Einnahmen aus dem Länderfinanzausgleich und Solidarpakt, die Ziel I Förderung der EU läuft ab 2013 aus und die &nbsp;Schuldenbremse tritt in Kraft. </p>
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<p style="margin:0 0 0 0;">Heute verzeichnet Thüringen Einnahmen von knapp neun Milliarden Euro und Ausgaben von knapp zehn Milliarden Euro. Im Jahr 2013 werden es etwa 8,5 Milliarden Euro an Einnahmen 10,2 Milliarden an Ausgaben sein. Das bedeutet eine Verdopplung des Mittelfristigen Haushaltsdefizits in dieser Legislatur. Und was passiert, wenn die derzeit extrem niedrigen Leitzinsen steigen, ist auch nicht abzusehen. </p>
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<p style="margin:0 0 0 0;">Dass dies keine Horrorszenarien sind, sondern allgemein bekannte Tatsachen, die Thüringen in den nächsten Jahren erwartet, verdeutlichten drei bekannte Unternehmerpersönlichkeiten aus dem Freistaat. Matthias Grafe, Dr. Michael Mertin und Michael Militzer kennen diese Probleme, wollen aber auch erkannt haben, dass die Politik vor den Herausforderungen die Augen verschließt und mit Vollgas gegen die Wand fährt. „Wir können nicht mehr ausgeben, als wir einnehmen“, so der Grundtenor aller drei Unternehmer. Daher fordern sie die Politik nun laut und direkt auf, mit konkreten Schritten, Maßnahmen für die Zukunft Thüringens zu schaffen. „Wir appellieren an die Koalition, dass sie nicht die Regierung schlechter Kompromisse und des kleinsten gemeinsamen Nenners sein darf“, verdeutlicht Mertin. Dabei betonte er zugleich auch, dass Wirtschaftsförderung in einem Land wie Thüringen wichtig war und wichtig ist, um funktionsfähige Strukturen zu schaffen. Weder die Bundesrepublik noch Thüringen sollen zum Niedriglohnland werden. Doch dafür brauche es eine gezielte Wirtschaftsinfrastruktur, die nicht über Fördermittelverteilung mit der Gießkanne, erreicht werden kann. Gezielt, sinnvoll und langfristig angelegt soll Wirtschaftsförderung künftig sein und immer an den Einnahmen des Landes gemessen werden. Nicht nur in der Wirtschaftsförderung sehen die drei Unternehmer Nachholbedarf. Auch der Bereich Bildung sei verbesserungsbedürftig und auch hier dürfe nicht mehr ausgegeben als eingenommen werden. „Wir müssen den Menschen an dieser Stelle die Wahrheit sagen. Ein permanentes Schönreden unserer Einnahmesituation und die maßlosen Ausgaben verschleiern Probleme und führen nicht zur Lösungsfindung“, so Mertin weiter. Als besonders problematisch sieht er es an, dass der Freistaat in den nächsten Jahren hunderte neuer Stellen in Schulen und Kindergärten schaffen will. Dabei habe Thüringen bereits ein sehr gutes Betreuungssystem. Und diejenigen, die heute in der Kinderbetreuung des Freistaates eingestellt würden, werden auch noch in 40 Jahren hier arbeiten wollen, und dass, obwohl künftig deutlich weniger Kinder in Thüringen leben werden. „Uns fehlt also ein ganz klares Konzept und das fordern wir von unserer Politik ein“, so Mertin abschließend. </p>
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<p style="margin:0 0 0 0;">Sein Unternehmerkollege Matthias Grafe kritisierte, das die Politik zwar das zurückgehende Haushaltsvolumen kenne, darauf aber nicht reagiere. „Wenn Unternehmer weiß, dass seine Umsätze sinken, passt er seine Kosten an“, vergleicht er die Situation und stellte dazu dir Frage in den Raum, ob Thüringen denn in 20 Jahren noch existieren werde, wenn nicht gezielt eingegriffen wird. Im Detail richtete sich seine Kritik daran, dass Thüringen zwar einerseits in den kommenden Jahren mehr als 400 Millionen Euro für Beamtenpensionen aufbringen muss, aber dafür bisher noch keine Rückstellungen im Haushalt gebildet hat. Auch er bekräftigte in seinem Appell, dass gespart werden müsse, jedoch solle dies vor allem in den laufenden Kosten und nicht bei Investitionen in die Zukunft geschehen. Michael Militzer wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass sich die Politik derzeit durch hohe Wachstumsraten schönrechnet. Jedoch verwies er darauf, dass in den nächsten Jahren nicht mit höheren Steuereinnahmen zu rechnen sei. „Was passiert denn mit einem Unternehmen, dass zwei Jahre lang in der Krise Verluste machte? Das Unternehmen hat Eigenkapital abgebaut. Wenn jetzt wieder Gewinne gemacht werden, werden die nicht entnommen, sondern das Eigenkapital wird für weitere Investitionen wieder aufgefüllt.“ Er fordert ein Konzept, in dem klar erkennbar ist, wohin sich Thüringen in den kommenden Jahren entwickeln will. Dabei ist ihm egal, welche Regierung heute oder morgen die Thüringer Politik bestimmt. „Wir erkennen im Moment kein Konzept für die Entwicklung des Landes über das aktuelle Jahr hinaus“, kritisiert Militzer das derzeitige Verhalten. Auch mahnte er an, den Begriff des Sparens einmal in seinem Wortlaut zu verstehen. Nicht die Verringerung von neuen Schulden, sondern das Zurücklegen von Geld, beschreibe dieses Wort. Auch er forderte eine Wirtschaftsförderung mit Strategie. Soll Thüringen ein Standort der Automotive sein, oder der Optik oder der Solarindustrie, oder soll Thüringen sich nicht besser als Technologiestandort sehen, der sich Neuem öffnet und dabei bisherige Strukturen als Basis erkennt, so seine Fragestellung. </p>
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<p style="margin:0 0 0 0;">Keinesfalls, so bekräftigen alle drei immer wieder, wollen sie der Politik Versagen oder Unfähigkeit vorwerfen. Viel mehr gehe es ihnen darum, der Landesregierung und der Ministerpräsidentin Mut zu machen und sie wollen aufzeigen, dass die Wirtschaft auch bei drastischen Haushaltskürzungen hinter der Politik stehe und den Weg gemeinsam gestalten wolle. Daher fordern die drei Unternehmer einen Maßnahmenkatalog, in dem sie eine Haushaltspolitik anmahnen, in der Einnahmen und Ausgaben nicht weiter auseinander driften und in dem alle Ausgaben der kommenden Jahre offen gelegt werden. Weiterhin fordern sie eine Strategie, wie sich Thüringen im Jahr 2020 sieht und Einsparungen im Haushalt, die den Grundlagen der Einnahmen gerecht werden und auf Basis eines strategischen und nachvollziehbaren Konzeptes Wirkung zeigen. Alles in allem ein klarer Appell mit klaren Worten, klaren Ansätzen und nun bleibt abzuwarten, ob und wie klar die Landespolitik darauf reagiert. (su)</p>
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			<category>Porträts</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 18:16:00 +0200</pubDate>
			
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