Exkursion zu GKN Sinter Metals
Für die Technische Universität Ilmenau ist es wichtig, den Studenten im Rahmen ihres Studiums auch praxisnahe Erfahrungen zu vermitteln. So ist es auch nicht verwunderlich, dass bereits seit fünf Jahren eine intensive Zusammenarbeit zwischen der Universität und dem Unternehmen GKN Sinter Metals in Bad Langensalza besteht.
Der Hersteller von Präzisions-Sinterpro- dukten aus Metallpulverspritzguss (Metal Injection Molding) zählt drei größten Unternehmen dieser Art in Europa. Erst im April wurde GKN Sinter Metals im Rahmen des Projektes „Stark am Markt“ vom Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie und der Landesent- wicklungsgesellschaft Thüringen (LEG) als Technologieführer innerhalb dieser Branche ausgezeichnet. Für die Studierenden der Fachrichtung Werkstoffwissenschaft und ihren Dozent Dr. Thomas Kups, die das Werk am 03. Juni besuchten, also ein ideales Exkursionsziel.
Empfangen und begleitet wurde die Gruppe von Dr. Jack Schwarz, der als „Development Manager MIM“ für die Werkstoff- und Prozessentwicklung zuständig ist und selbst auch an der TU Ilmenau promoviert hat.
Das etwa dreistündige Programm startete für die Studierenden mit einer Einführung in den Metallpulverspritzgussprozess. Um dem Ausbildungshintergrund der Studierenden Rechnung zu tragen, wurde ein besonderer Fokus auf die Werkstoffe gelegt, die in Bad Langensalza verarbeitet werden. Im Anschluss besichtigte die Gruppe die etwa 5000 Quadratmeter große Produktionsanlage und waren sichtlich überrascht wie heiß es in unmittelbarer Nähe der Sinteröfen ist.
Die Studenten nehmen von einer solchen Veranstaltung viel praxisbezogenes Wissen mit und auch im nächsten Jahr soll die Exkursionsreihe fortgesetzt werden. Denn der Erfolg der Betriebsbesuche, die für alle Beteiligten zur lieb gewonnenen Tradition geworden sind, zeigt wie unkompliziert und zugleich auch wichtig die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft sein kann.(em)
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