Dienstag, 3. Mai Netzwerken als Berufung – Neuer Chef der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland
Er ist auf der Suche nach weiteren Partnern; auch in Thüringen. Jörn- Heinrich Tobaben ist neuer Geschäftsführer der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland GmbH. Bereits 1995 zog es ihn in die Region. Nach kurzem Intermezzo in seiner eigentlichen Heimat Niedersachsen gibt er mit seinen 41 Jahren nun der Wirtschaftsinitiative ein neues junges Gesicht. Was die Region von ihm erwarten darf, erklärt er im Wirtschaftsspiegel-Interview.
Mittwoch, 16. März „Die alten Atommeiler sollten sofort abgeschaltet werden“
Die Katastrophenmeldungen aus Japan reißen nicht ab. Nach dem Erdbeben und dem Tsunami rückt der drohende GAU in den Atomanlagen des Landes immer stärker in den Mittelpunkt des Interesses. Die prekäre Situation im Fernen Osten entfacht auch hierzulande die Diskussion um Atomkraft und Reaktorsicherheit aufs Neue. Der Geowissenschaftler Prof. Dr. Gerhard Jentzsch von der Friedrich-Schiller-Universität Jena legt im Interview seine Sicht der Dinge dar.
Donnerstag, 29. April Bildungsnotstand oder Chance
Unternehmer fürchten das sinkende Bildungsniveau, junge Menschen um ihre Zukunft im eigenen Land. Anette Morhard, Abteilungsleiterin Bildungspolitik des VWT, kennt aus ihrer Tätigkeit beide Seiten. Die der Arbeitgeber und die der zukünftigen Auszubildenden und Studierenden. Sie weiß, dass für alle Beteiligten die Chancen selten besser standen.
Donnerstag, 29. April Keine Bildung ohne Bindung
Sie selbst sagt von sich, dass es derzeit keinen Bereich gäbe, in dem sie so viele Termine habe, wie mit der Wirtschaft. Und sie hat Bildungspolitik zur Chefsache gemacht. Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht findet im Wirtschaftsspiegel-Interview offene Worte zum Thüringer Bildungsniveau und den Auswirkungen des Bologna-Prozesses, aber auch zur Rückbesinnung auf traditionelle und kulturbedingte Werte in der Erziehung:
Mittwoch, 17. März Neuer Service für Dienstleister
Seit Dezember 2009 bietet Thüringen einen neuen Service im Bereich E-Government an, der Europa ein wenig näher in die Mitte Deutschlands holt. Über das Serviceportal Thüringen können Dienstleistungsunternehmen aus der EU Anträge und zuständige Stellen finden, die sie benötigen, um in Thüringen eine Dienstleistung anzubieten.
Dienstag, 16. März "Wir wollen verfügbare Einkommen stärken"
Das Handwerk profitiert momentan von den Investitionsoffensiven des Staates und hat auch in Krisenzeiten seine Mitarbeiterzahlen gehalten. Dennoch befürchtet der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Erfurt, Thomas Malcherek, das Handwerk werde unter dem beginnenden Sparzwang der öffentlichen Hand leiden. Er fordert daher eine langfristig angelegte Politik.
Freitag, 12. März Die Chance einer Insolvenz und die Rolle der Banken
Dagro Eissmann Automotive GmbH lautet die Lösung einer der wohl brisantesten Insolvenzfälle des vergangenen Jahres. Der größte gewerbliche Arbeitgeber rund um Gera, die Dagro GmbH, war zahlungsunfähig. Die nackten Zahlen sprachen von 70 Entlassungen, mehr als eine Million Euro Schulden allein bei der Comerzbank. Dahinter standen persönliche Schicksale und Ungewissheit über die Zukunft des Unternehmens und damit der verbliebenen 320 Mitarbeiter. Georg Blinn leitete seit Januar 2008 die...
Freitag, 12. März "Neuer Schwerpunkt für ganz Europa"
Das Hermsdorfer Institut für Technische Keramik (HITK) ist seit Anfang Februar in die Fraunhofer-Gesellschaft integriert. Zugehörig zum Dresdner Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme (ITKS) wird in Hermsdorf nun unter neuem Namen aber mit gebündelter Kompetenz an Technischen Keramiken geforscht. Der Wirtschaftsspiegel Thüringen sprach mit Prof. Hans-Jörg Bullinger, dem Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft und Prof. Alexander Michaelis, dem ITKS-Leiter in Dresden über...
Mittwoch, 17. Februar Damals schon den Mittelstand im Blick
In den ersten Jahren nach der politischen Wende fanden auch in Thüringen nachhaltige und grundlegende wirtschaftliche Um- und Neustrukturierungen statt. Einer der genau weiß, wie sich die Wirtschaft damals im Freistaat neu organsiert hat, ist Konsul Dr. Jürgen Bohn, von 1991 bis 1994 und damals mit 31 Jahren ein noch recht junger Wirtschaftsminister (FDP). Auch in den Jahren nach seiner Regierungstätigkeit bleibt Dr. Bohn der Wirtschaft treu. Heute ist er Unternehmensberater und Honorarkonsul...

